Ring- und Stemmklub 1898 Jugendkraft Gelenau e.V.

RSK Gelenau.

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REGIONALLIGA MITTELDEUTSCHLAND

-  Heimkampf -
SA  |  09.11.2019  | 19.30 Uhr

               
              
18 : 11
         RSK Gelenau                       SV Luftfahrt Berlin

Duell der schweren Jungs wogt hin und her

Es lief der zweite Kampf des Abends, da trieb es den Gelenauern den Schweiß auf die Stirn. Dieses ungute Gefühl, das RSK-Trainer Björn Lehnert in den Regionalliga-Duellen mit den Ringern von Luftfahrt Berlin immer wieder befällt, kam erneut auf. Denn sein Schwergewichtler Kamil Wojchiechowski war zweimal bei Beinangriffen gekontert worden, lag in der ersten Minute 0:8 zurück und wandelte am Rande einer Schulterniederlage. Letztlich bezwang er seinen polnischen Landsmann Lukasz Konera noch 13:10 und sorgte frühzeitig dafür, dass alles in die gewünschten Bahnen lief. 18:11 hieß es am Ende des Mannschaftsvergleichs für die Gastgeber aus dem Erzgebirge.

Klingt klar, war es aber nicht. Denn wäre Wojchiechowski tatsächlich auf den Schultern gelandet, hätte der RSK zwei Punkte weniger, Berlin aber vier mehr auf dem Konto gehabt. 16:15 also nur noch – wobei sich jeder ausmalen kann, was dies für ein Nervenflattern ausgelöst hätte. Deshalb pfiffen Gelenaus Verantwortliche ihren nach den Startschwierigkeiten ungestüm angreifenden Schwergewichtler zurück, denn als dieser seine Aufholjagd belohnt sah, ging er erneut ins Risiko und wollte mehr. „Das hält ja kein Herz aus“, prustete Co-Trainer René Schreiter. „Ein normaler Sieg reicht uns doch.“ Den sicherte der 30-jährige Wojchiechowski unter dem Jubel der mehr als 230 Zuschauer – und fortan lebten die Einheimischen um ein Vielfaches ruhiger.

Dass dies so sein konnte, dafür hatten zunächst die beiden Leichten mit dem Optimum gesorgt. Als Martin Hettler einen weiteren Punktsieg beisteuerte, schien beim 12:0 nach vier Duellen alles gelaufen. Lehnert war jedoch bewusst, dass es nicht so weitergehen würde. Dass er aber Rico Richter durch eine Verletzung verlieren würde, war bitter. Doch das Eigengewächs des RSK lädierte sich die Rippen, nachdem er zuvor einen starken Kampf abgeliefert hatte. „Bislang hat er zweimal 0:15 gegen Adam Daraev verloren. Diesmal stand es eine Minute vor Schluss 1:4. Schade, dass Rico nicht weitermachen konnte“, so der RSK-Trainer. Am Ende lobte er all seine Athleten, nicht nur die sechs Sieger. Erik Löser etwa, der weiter unbesiegt bleibt und auch den starken Simon Pabsdorf im Griff hatte. Oder Abdul Ahmadi, der mit ständigen Angriffen vorzeitig gewann, oder Hassan Ismail, der den Hammerlock zum Schultersieg einsetzte. „Es lief weitgehend nach Plan. Und allein der irre Schwergewichtskampf mit 23 Punkten war das Eintrittsgeld wert“, so Lehnerts Resümee.

LANDESLIGA SACHSEN

- Heimkampf -
SA  |  02.11.2019  | 17.30 Uhr

     0 : 35
WKG Gelenau II/ Chemnitz       Aue II



Impressionen und Details vom letzten Heimkämpfen gegen Luftfahrt Berlin, WKG Pausa/ Plauen und dem Auswärtssieg gegen Lugau und Bezirksmeisterschaften 2019 in Gelenau
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